Termine sind in Planung und folgen!

News

12.12.2018 - Flyer

Gestern wurde der erste Flyer aufgehangen. Damit beginnt unsere Verteilung in ganz Deutschland, von Bremen bis nach Köln, von Hannover bis nach Berlin.

13.10.2018 - Zeitungsartikel

Torge Meyer wurde von der Lokalpresse aus seiner Umgebung zum Verein interviewt, welches daraufhin gedruckt und veröffentlicht wurde.

20.07.2018 - Sitzung in Stuhr

Letzte Woche Freitag hat die Liga ihre erste Sitzung nach der Gründungsversammlung abgehalten. Es ging um Inhalte, Ziele und kommende Aktivitäten. Wir trafen uns in Stuhr (einer Gemeinde in der Nähe von Bremen) und konnten uns bei der dieser Sitzung produktiv unterhalten und austauschen. Dazu konnte der Verein an diesem Tag auch neue Mitglieder gewinnen. 

Soziale Netzwerke eingerichtet

Die Liga der Pantheisten ist nun auch bei vielen bekannten Anbietern: Facebook, Instagram, Twitter, YouTube

03.07.2018 - Unterschrift Notar

Unser Vorsitzender Torge Meyer besuchte zusammen mit unserem Schatzmeister Kevin Scheel den Notar für die Unterschrift zur Eintragung in das Vereinsregister

07.04.2018 - Gründung

Am 07.04.2018 wurde in Schnega (Niedersachsen) die Gründungsversammlung unseres Vereins erfolgreich abgehalten. Die Anwesenden gaben ihre Unterschrift auf die Satzung und freuen sich auf eine produktive und gemeinsame Zukunft. Damit war die Liga der Pantheisten geboren!

ARTIKEL AUS DER PRESSE

13.10.2018

„Wir feiern jeden Tag das Leben“

Torge Meyer hat den Verein Liga der Pantheisten gegründet

Gr. Mackenstedt - Pantheismus ist ein komplexes Thema. Torge Meyer schickt das vor dem Gespräch mit dieser Zeitung vorweg. Der 26-Jährige aus Groß Mackenstedt ist Gründer des Vereins Liga der Pantheisten, der inzwischen auch beim Amtsgericht Walsrode eingetragen ist. Mit ihm sprach Redakteur Andreas Hapke.

Herr Meyer, wie würden Sie Pantheismus in wenigen Worten erklären?

Torge Meyer: Es ist die philosophische Version der Religion, des Themas Gott. Ein Zwischending zwischen Religion und Wissenschaft. Es ist der Glaube, dass wir das Göttliche in den alltäglichen Dingen um uns herum sehen. Das Leben, die Existenz ist das Göttliche.

Können Sie ein Beispiel geben?

Meyer: Wir suchen die Wunder oft in der Mythologie oder in biblischen Dingen. Pantheismus sieht das Wunder im Jetzt, im Normalen, zum Beispiel in einer Geburt.
Wie leben Sie den Pantheismus in Ihrem Alltag?
Meyer: Als Pantheist bin ich grundsätzlich sozial eingestellt, ein friedlicher Mensch. So behandele ich auch die Umwelt, Mitmenschen und Tiere. Ich sehe mich als Teil davon. Nichts ist von mir abgegrenzt, alles hat seine Berechtigung in der Welt. Wir feiern jeden Tag das Leben. Das ist fast hippiemäßig.

Müssen Sie sich einschränken?

Meyer: Nein. Der Pantheismus hat keine Gesetze, sondern ist eine Philosophie, die jeder individuell ausleben kann. Wir sind keine Esoteriker oder Verschwörungstheoretiker. Ein Pantheist lebt ganz normal, er betrachtet die Welt lediglich anders. Er führt ein philosophisches Leben.

Das heißt, dass Sie als Tierfreund auch Fleisch essen dürfen?

Meyer: Das ist eine gute Frage. Tatsächlich verzichten manche Pantheisten auf Fleisch. Andere nicht. Sie argumentieren, dass sich Tiere auch gegenseitig auffressen. Klar ist, dass sich Massentierhaltung nicht mit Pantheismus verträgt.

Wie haben Sie den Pantheismus für sich entdeckt?

Meyer: Über das Buch „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch. Zuvor kannte ich Gott nur als Person aus dem Christentum. Walsch zeigt einen anderen Gott, es ist eine spirituelle Herangehensweise, die zeigt, dass wir die Antworten in uns selbst tragen. Danach habe ich mich sehr mit Spiritualität und Pantheismus beschäftigt.
Und sind auf die Idee gekommen, einen Verein ins Leben zu rufen.
Meyer: Ich hatte zuvor schon diverse Plattformen gegründet. Auf Youtube, Facebook, eine Seite im Internet. Ich hatte dabei Unterstützer, etwa der stellvertretende Vorsitzende Martin Sagel und Beisitzerin Gela Weigelt, die beide schon Bücher veröffentlicht haben.

Was wollen Sie damit erreichen?

Meyer: Wir wollen eine größere Bewegung werden, dafür müssen wir rausgehen, an die Öffentlichkeit, Info-Stände organisieren. Nicht aus Gründen der Selbstdarstellung. Vielmehr glaube ich, dass es in Deutschland viele gibt, die so denken wie wir. Sie verbinden das nur nicht mit Pantheismus.
Wenn alles göttlich ist, kann man damit nicht auch alles legitimieren?
Meyer: Nein. Pantheisten sind sich immer bewusst, dass es Gegensätze gibt, und erkennen diese an. Das Gute und das Böse. Der Holocaust zum Beispiel ist natürlich etwas Böses gewesen, und keineswegs gottgegeben.

Kann Pantheismus politisch sein?

Meyer: Ja. Ich kann grüne Politik machen, sozialdemokratische, was auch immer. Aber es gibt Ausnahmen: Rechtsextremismus geht nicht. Es ist gegen pantheistische Grundsätze, Menschen auszugrenzen. Wir suchen das Verbindende, nicht das Trennende.

Gibt es eigentlich Leute, die Sie für Spinner halten?
Meyer: Das passiert. Manche Leute halten uns für eine Sekte. Sie denken, wir wollen alle gleich machen. Dabei erkennen wir alle Religionen an. Niemand hat die Allgemeinwahrheit. Wir wollen mit den Leuten über Gott reden, Erkenntnis verbreiten und Frieden stiften.


Artikel aus der Kreiszeitung 
https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/stuhr-ort52271/grmackenstedt-torge-meyer-verein-liga-pantheisten-gegruendet-10323255.html

 

Wir freuen uns über jedes neue Mitglied. Schreiben sie uns oder kommen sie zu unseren Veranstaltungen/Ständen. Alle sind herzlich eingeladen!
Außerdem freuen wir uns über jede neue Idee, die unsere Sache in die Welt trägt.


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